Darmstadt News

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Lesung mit Noemi Schneider

Am 1. März 2018, um 19:30 Uhr,  liest die Schriftstellerin Noemi Schneider aus dem Roman „Das wissen wir schon“ für die LiteraturInitiative im Verein Darmstadt KulturStärken im Künstlerkeller im Schloss, Marktplatz 15, 64283 Darmstadt. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Noemi Schneider: Das wissen wir schon. Berlin: Hanser 2017.

Sie hat alles: Eine gute Ausbildung, Lebensfreude-Duschgel und keinen Grund, sich zu beschweren. Sie weiß alles: dass es kein richtiges Leben im falschen gibt, dass der Kapitalismus an allem schuld ist und dass daraus nichts folgt. Sie steht im Garten ihrer Mutter und will eine Auszeit. Als die Mutter und ihre Freundinnen so alt waren wie sie, wollten sie keine Auszeit, sondern haben für eine bessere Welt gekämpft. Das tun sie bis heute, und ausgerechnet jetzt hat die Mutter einen Dschihadisten aufgenommen, dem die Abschiebung droht. Er befindet sich im Hungerstreik, und plötzlich ist der Einsatz der Tochter gefragt ? aber gibt es für sie überhaupt etwas zu gewinnen zwischen tiefenentspannt kämpferischen Übermüttern und einem Kommerz, der jeden radikalen Gedanken vereinnahmt? Mit anarchischer Lust am Spiel inszeniert Noemi Schneider einen hinreißenden Schlagabtausch zwischen Stadt und Land, Realität und Utopie, Müttern und Töchtern.

Noemi Schneider wurde 1982 in München geboren. Sie studierte Publizistik und Regie an der HFF München. Darauf folgten die freie Mitarbeit als Redakteurin bei Deutschlandradio Kultur und der Dokumentarfilm Walaa! 2013 erschien das zugehörige Buch Kick it, Walaa! Im gleichen Jahr erhielt sie den Edit Essaypreis für ihren Text Oh Boy, ich hasse Rot. Sie lebt in München und Tel Aviv.


EAD lässt weitere Kanaluntersuchungen durchführen

Im Auftrag des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt (EAD) werden von Montag (26. Februar) bis Freitag (2. März 2018) Abwasserkanäle in der Karlstraße zwischen der Nieder-Ramstädter Straße und der Goethestraße durch die Firma AwaTech untersucht und gereinigt. Die Arbeiten werden jeweils zwischen 9 und 15 Uhr durchgeführt. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Verkehrsbehinderungen an der Kreuzung Heinrichstraße / Roßdörfer Straße / Eugen-Kogon-Straße

AmpelAls Abschlussmaßnahme zur Einrichtung der Fahrradstraße Heinrich-Fuhr-Straße / Roßdörfer Straße zur TU Lichtwiese wird das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt in der Zeit von Montag (26.) bis Freitag (2. März 2018) die Ampelanlagen an der Kreuzung Heinrichstraße / Roßdörfer Straße / Eugen-Kogon-Straße umbauen.

Es werden zusätzliche Signale für die Fahrradstraße sowie akustische Signale für Blinde und sehbehinderte Fußgänger an den Fußgängerquerungen eingerichtet. Für diese Arbeiten werden die bestehenden Ampelanlagen zwischen Montag (26. Februar) und Freitag (2. März 2018) für drei Tage abgeschaltet. In dieser Zeit werden die letzten Markierungen der neuen Radwegeführung im Bereich der Kreuzung aufgebracht. Für die Zeit der Ampelabschaltung wird eine Baustellenabsicherung aufgebaut, um einen sicheren Verkehrsablauf und sichere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger zu gewährleisten.

Für die auftretenden Verkehrsbehinderungen bittet die Stadt um Verständnis.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Wartungs- und Umbauarbeiten an Verkehrssignalanlagen im März 2018

AmpelAn folgenden Ampeln werden im März 2018 zwischen 9 und 15 Uhr Wartungs- und Umbauarbeiten durchgeführt:

Donnerstag (1.) Jägertorstraße/ Wachtelweg
Dienstag (6.) Jägertorstraße/ Gruberstraße
Donnerstag (8.) Frankfurter Landstraße/ Im Fiedlersee
Sonntag (11.) Kasinostraße/ Bleichstraße
Dienstag (13.) Pallaswiesenstraße/ Gräfenhäuser Straße
Donnerstag (15.) Frankfurter Landstraße/ Fuchsstraße
Dienstag (20.) Karlstraße/ Klappacher Straße
Donnerstag (22.) Landskronstraße/ Ludwigshöhstraße
Dienstag (27.) Frankfurter Straße/Entega AG
Donnerstag (29.) Heimstättenweg/ Pulverhäuserweg

Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.


„Giraffe ? der übersehene Riese“ ? Vortrag im Zoo Vivarium

Zoo Vivarium DarmstadtIm Rahmen der ?Vivariumsgespräche? referiert Dr. Martin Becker am Freitag, 2. März 2018, über das Thema ?Giraffe ? der übersehene Riese?. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr in der Zooschule des Vivariums, Schnampelweg 5. Der Eintritt ist frei.

Giraffen werden sechs Meter hoch und können fast zwei Tonnen wiegen. Bei der Geburt fallen sie aus zwei Metern Höhe zu Boden, ohne sich die Knochen zu brechen. Sie sind Tiere der Extreme. Und doch stehen sie nicht im Fokus des Artenschutzes und der Forschung wie andere Großsäuger.

Angewandte Forschung soll helfen Giraffen und ihre Bedürfnisse in Zoologischen Gärten besser zu verstehen. Durch die zunehmende Zersplitterung und Zerstörung ihres Lebensraumes nimmt die Bedrohung dieser Art zu. Über diese spannenden Aspekte wird der Referent berichten.

Dr. Martin Becker ist Leiter der zoopädagogischen Abteilung und stellvertretender Direktor des Opel-Zoos in Kronberg.


Zusätzliche Fahrten der Buslinie KU

HEAG mobiloWer am Campus Lichtwiese der TU Darmstadt studiert und arbeitet, kann die Buslinie KU (Willy-Brandt-Platz ? TU-Lichtwiese/Mensa) jetzt auch in der vorlesungsfreien Zeit nutzen. Zum 26. Februar 2018 wird der Fahrplan der Linie ausgeweitet, sie verkehrt dann ganzjährig zwischen der Innenstadt und dem Standort Lichtwiese der TU. ?Die Stadt Darmstadt entspricht damit einem dringenden Anliegen der Universität?, erläutert die Verkehrsdezernentin der Stadt Darmstadt und Vorstandsvorsitzende der DADINA, Dr. Barbara Boczek. Die Busverbindung wird auch in der vorlesungsfreien Zeit stark nachgefragt, was in der Vergangenheit zu Kapazitätsengpässen auf der Linie K geführt hat.

Der neue Fahrplan der Linie KU steht auf www.dadina.de und www.heagmobilo.de zum Download bereit.

Download: Fahrplan der Linie KU ab 26. Februar 2018 (PDF, 105 KB)

Quelle: HEAG mobilo GmbH


Neue Reihe der Ev. Stadtakademie

Am  Dienstag, 27. Februar 2018, beginnt die nächste Veranstaltungsreihe der Evangelischen Stadtakademie: der III. Philosophisch-Theologische Salon ?Auf der Grenze?.
Den Auftakt bildet der Vortrag ?Herrschaft und Technik, Arbeit im informatisierten Kapitalismus? des Darmstädter Soziologen Prof. Dr. Rudi Schmiede.
Beginn ist um 18.30 Uhr im Offenen Haus, Rheinstraße 31, in Darmstadt. Der Eintritt ist frei.

Erbschaft 1968 – Befreiung und Unterwerfung ? Zur Realität von Herrschaftsverhältnissen
Eine der zentralen und am heftigsten diskutierten Fragen der 1968-Bewegung kreiste um die der Herrschaft, die Kritik an Herrschaftssystemen und ihren Funktionsweisen.
Die fünfteilige Veranstaltungsreihe der Evangelischen Stadtakademie Darmstadt richtet jedoch nicht den Blick zurück, sondern fragt nach den noch aktuellen Erbschaften.
Zu den unabgegoltenen Erbschaften gehören zum Beispiel: das Bewusstsein, dass man Freiheit nicht geschenkt bekommt, sondern sich immer wieder mühsam erwerben muss; das Fortbestehen von autoritärer Persönlichkeit, deren Selbstunterwerfung und Preisgabe der Autonomie für Herrschaftssysteme notwendig sind; die Befürchtung, dass die für Zusammenhalt notwendigen Sinnressourcen durch ökonomische Wertkalkulationen aufgebraucht werden. Geplant ist, die Frage nach der Funktion von Herrschaft an den Themen Bildung Technik, Geschlechterkampf, globale Konflikte, Religion und den psychischen Bedingungen von Herrschaft zu diskutieren.

Veranstaltungen im Februar/März 2018:

Dienstag, 27.02.2018, Beginn18:30 Uhr
Herrschaft und Technik, Arbeit im informatisierten Kapitalismus
Prof. Dr. Rudi Schmiede, Soziologe, Darmstadt

Dienstag, 06.03.2018, Beginn18:30 Uhr
Riskante Grenzverläufe zwischen Bildung und Herrschaft
Prof. Dr. Micha Brumlik, Erziehungswissenschaftler und Publizist, Berlin

Dienstag, 13.03.2018, Beginn18:30 Uhr
Konflikte ohne Grenzen, globale Dimensionen von Herrschaftsverhältnissen
Dr. Bruno Schoch und Dr. Corinna Hauswedell, Mitherausgeberschaft des Friedensgutachtens der Forschungsinstitute

Dienstag, 20.03.2018, Beginn18:30 Uhr
Psychische Gesundheit und Gesellschaft
Prof. Dr. Rolf Haubl, ehem. Direktor des Sigmund-Freud-Instituts, Frankfurt

Montag (!), 26.03.2018, Beginn18:30 Uhr
Herrschaft und Religion
Prof. Dr. Martin Stöhr, ev. Theologe und früherer Studierendenpfarrer in Darmstadt, und Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, ev. Theologin und Mitglied der Kirchenleitung der Ev. Kirche im Rheinland


Nacht der Ausbildung Darmstadt gibt authentische Einblicke in die Berufswelt der Zukunft

Bereits zum 8. Mal findet am Freitag, 2. März 2018 von 17 ? 23 Uhr die Nacht der Ausbildung Darmstadt statt. Unter dem Motto ?Entdecke deine Zukunft? öffnen 13 Darmstädter Unternehmen für Schülerinnen und Schüler ihre Türen. Für den Transfer zwischen den einzelnen Unternehmen steht ein kostenloser Bus-Shuttle-Service zur Verfügung.

?Die Nacht der Ausbildung hat sich als Publikumsmagnet in den letzten Jahren zu einer festen Institution in Darmstadt und der Region entwickelt. Vor Ort können sich die Jugendlichen über verschiedenste Ausbildungsberufe und duale Studiengänge in den Unternehmen informieren. Es besteht die Gelegenheit, Kontakt mit Azubis, dual Studierenden und Ausbildern aufzunehmen und Fragen rund um die Ausbildung in dem jeweiligen Unternehmen zu klären.
Digitalisierung, der Fachkräftebedarf und eine immer stärker vernetzte Wirtschaft erfordern auch zukunftsweisende Konzepte bei der Berufsorientierung. Online-Kommunikation nimmt bei der Nachwuchsgewinnung einen immer größeren Stellenwert ein. Mit unserem Kommunikationskonzept ?Campus der Unternehmen? bieten wir vor und während der Veranstaltung einen digitalen Zugang, um sich über Ausbildung zu informieren?, sagte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Unternehmerverbände Südhessen.

Für Markus Rostock, verantwortlich für Ausbildungsmarketing bei der Merck KGaA in Darmstadt, ist Berufsausbildung ein integraler Bestandteil der zukunftsorientierten Bildungsarbeit. Die Nacht der Ausbildung informiert hierüber besonders praxisnah und realitätsgetreu:
?Den ?richtigen? Beruf zu finden, gestaltet sich für Schülerinnen und Schüler mindestens genauso schwer wie für ein Unternehmen den ?richtigen? Azubi zu finden.
Eine frühzeitige Unterstützung kann Schülern dabei helfen, hier eine geeignete Wahl für sich zu treffen und Vorurteile gegen bestimmte Wege abzubauen. Genau hier bietet eine Informationsveranstaltung wie die Nacht der Ausbildung eine tolle Möglichkeit mit Betrieben und vor allem auch direkt mit Auszubildenden in Kontakt zu kommen. Und das nicht in der Schule oder einer Messehalle, sondern direkt dort wo auch die Ausbildung stattfindet. Dass dies möglich wird, ist der beispielhaften Zusammenarbeit vieler Unternehmen unterschiedlicher Branchen zu verdanken, die unter der Schirmherrschaft des Unternehmerverbandes alles Konkurrenzdenken bei Seite legen und gemeinsam an einem großen Projekt arbeiten. Dies macht diese Veranstaltung zu etwas ganz besonderem.?

Die  Nacht der Ausbildung Darmstadt hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Marke mit Alleinstellungsmerkmal in der Berufsinformationslandschaft der Region entwickelt.
?Die NdA stellt ein Berufsorientierungsformat für Jugendliche dar, das seinesgleichen sucht. Bequem per Shuttlebus von Firma zu Firma fahren, um sich dann im direkten Gespräch mit Auszubildenden auszutauschen – das bieten nur wenige Veranstaltungen. Von A wie Ausbildung über P wie Praktikum bis S wie Studium ist für alle Schülergruppen ein breites Informationsangebot vorhanden?, lobt Matthias Haas, Leiter Ausbildung bei der ENTEGA AG in Darmstadt, das Konzept der Nacht der Ausbildung.

Jungen Menschen stehe heute eine Vielzahl von Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten offen. Gleichzeitig benötigten Unternehmen in Zeiten von Fachkräftebedarf und Digitalisierung der Arbeitswelt motivierte Nachwuchskräfte, die sich gut informiert für eine passende duale Ausbildung entscheiden. Der persönliche Kontakt mit Ausbildern und Auszubildende könne entscheidende Impulse in der Entscheidungsfindung setzen. Die Nacht der Ausbildung sei hierzu die ideale Austauschplattform zwischen Ausbildungsinteressierten und den teilnehmenden Unternehmen, meint Widuch.
?Aus diesem Grund werden wir am 13. April 2018 erstmals auch eine Nacht der Ausbildung in Bensheim veranstalten, um das Erfolgskonzept zu erweitern und noch mehr junge Menschen in der Region zu erreichen?, sagte Dirk Widuch abschließend.
Die mitwirkenden Unternehmen sind:
Merck KGaA | Deutsche Telekom AG | ENTEGA AG | Evonik Industries AG | Deutsche Bahn AG | HEAG mobilo GmbH | WIEST Autohäuser | Döhler GmbH | Bildungszentrum für Gesundheit Mathildenhöhe | Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH  | Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt | TU Darmstadt | ALDI SÜD | Unternehmerverbände Südhessen.

Die Kooperationspartner sind:
Echo-Zeitungen | Agentur für Arbeit Darmstadt

Weitere Infos unter:

www.nachtderausbildung-darmstadt.de

www.campus-der-unternehmen.de

www.i-zubi.info

Quelle: Unternehmerverband Südhessen e.V.


Zusatzfahrten zu den Lilien am Sonntag

FußballZum Heimspiel des SV Darmstadt 98 am Sonntag (25.02.18) gegen den 1. FC Heidenheim setzt die HEAG mobilo zusätzliche Straßenbahnen und Busse ein. Ab ca. 11 Uhr verkehren die Straßenbahnen zwischen Berliner Allee und Böllenfalltor alle 7,5 Minuten.

Für Fans, die von Griesheim, Eberstadt oder Arheilgen aus anreisen, bietet die HEAG mobilo insgesamt fünf Sonderzüge zum Böllenfalltor. Von der Haltestelle ?Platz Bar-le-Duc? in Griesheim fährt die Bahn um 11.11 Uhr, 11.41 Uhr und 12.11 Uhr Richtung Stadion. Aus Arheilgen fährt um 12.22 Uhr eine Bahn zum Böllenfalltor. Abfahrt der Zusatzbahn an der Haltestelle Frankenstein ist um 12.02 Uhr. Die zusätzlichen Bahnen bedienen alle Haltestellen auf der Strecke. Auf der Linie O fahren vor dem Spiel zusätzliche Busse zur Haltestelle ?Böllenfalltor?: Um 12 Uhr ab der Haltestelle ?Ernsthofen Schule? und um 12.45 Uhr ab der Haltestelle ?Ober-Ramstadt Rondell?. Auf der Linie NE gibt es ab der Haltestelle ?Nieder-Ramstadt Im Hag? zur Haltestelle ?Böllenfalltor? zwei zusätzliche Fahrten um 12 Uhr und 12.30 Uhr. Die Linie R fährt zusätzlich um 12 Uhr und um 12.30 Uhr vom Hauptbahnhof zur Haltestelle ?Böllenfalltor?. Aus Groß-Umstadt fährt ei n zusätzlicher Bus der Linie 671 nach Darmstadt Hauptbahnhof. Abfahrt an der Haltestelle ?Pfälzer Schloß? ist um 12.04 Uhr. Auch auf der Linie 672 gibt es Zusatzfahrten: Um 9.32 Uhr vom Dieburger Bahnhof und um 10.50 Uhr und 11.50 Uhr ab der Haltestelle ?Groß-Zimmern Frankfurter Straße? zum Darmstädter Hauptbahnhof. Die Busse halten an allen Haltestellen entlang der Strecke.

Fahrradmitnahme eingeschränkt
Aufgrund der vielen Fahrgäste vor und nach dem Spiel dürfen in den Bussen und Bahnen des HEAG Verkehrskonzerns drei Stunden vor Spielbeginn ? am Sonntag also ab 10.30 Uhr ? und zwei Stunden nach Spielende ? in diesem Fall bis 17.15 Uhr ? keine Fahrräder mitgenommen werden. Dies gilt vor dem Spiel auf den Fahrten Richtung Darmstadt Innenstadt und Stadion sowie nach dem Spiel auf den Fahrten vom Stadion Richtung Innenstadt sowie in die Stadtteile und den Landkreis.

Bei allen übrigen Fahrten sind Fahrräder weiterhin in gewohntem Umfang erlaubt. In Bussen und Straßenbahnbeiwagen sind es jeweils maximal zwei Räder, in Straßenbahntriebwagen können bis zu vier Fahrräder mitgenommen werden. Kinderwagen und Rollstühle haben jedoch Vorrang.

Wegen der Baustelle in der Nieder-Ramstädter Straße in Höhe der Heinrichstraße müssen Autofahrer mit Behinderungen rechnen. Auf den Linien K und 9 kann es vor Spielbeginn zu Verzögerungen kommen.

Auch nach Spielende setzt die HEAG mobilo zusätzliche Bahnen ein. Sie bringen die Fans als Linie 2 in die Innenstadt und zum Hauptbahnhof. Auf den Linien NE und O finden in unregelmäßigen Abständen nach Bedarf Zusatzfahrten statt. Die Linie 671 fährt um 16.12 Uhr ab Darmstadt Hauptbahnhof zurück nach Groß-Umstadt. Die Linie 672 fährt um 16.32 Uhr vom Darmstädter Hauptbahnhof zurück nach Groß-Zimmern und um 17.32 Uhr zum Dieburger Bahnhof. Die Eintrittskarte ins Stadion gilt auch als Fahrkarte. Ab ca. 15 Uhr wird die Nieder-Ramstädter Straße aus Sicherheitsgründen für ca. ein bis zwei Stunden für Autofahrer gesperrt.

Quelle: HEAG mobilo GmbH


Lilien unterliegen dem FCK

SV Darmstadt 98Ganz bittere Heimniederlage: Im Nachholspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern zog der SV Darmstadt 98 am Mittwochabend (21.02.18) mit 1:2 (0:1) den Kürzeren. Zum ausführlichen Spielbericht…


Starkenburgkaserne: Wissenschaftsstadt Darmstadt setzt weiter auf Konversion zugunsten des Wohnungsbaus

Mit Erstaunen nimmt der Magistrat die aktuell aus dem Bundesministerium der Verteidigung (BMV) stammenden Äußerungen zur Zukunft der Starkenburgkaserne zur Kenntnis, die am 21. Februar 2018 Gegenstand der Berichterstattung des Darmstädter Echos sind. Prinzipiell Neues enthalten sie nicht, nur der Zeitpunkt der Veröffentlichung während laufender Gespräche ist ungewöhnlich. ?Offenkundig ist die Verwaltungsebene des Ministeriums nicht bereit, den einmal eingeschlagenen Pfad zu verlassen und die Weiterentwicklung der Standorte der Heeresinstandsetzungslogistik (HIL) neu zu denken?, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. ?Es wird versucht, ohne umfassenden Blick auf das Allgemeinwohl und die berechtigten Interessen der Wissenschaftsstadt Darmstadt ein formelles Vergabeverfahren durchzuziehen, wohl, weil dies einfacher erscheint als eine nachhaltige Projektentwicklung, die unter Einbeziehung mehrerer Standortoptionen die Belange der Verteidigungsbereitschaft, der Regionalplanung, des Wohnungsbaus und der Finanzen gleichermaßen berücksichtigt.?

Darmstadt werde deshalb ? wie bisher schon ? alles dafür zu tun, die Entscheidungsträger in Berlin von einer sinnvolleren Lösung zu überzeugen. Dies geschieht auf allen politischen Ebenen sowohl beim Bund als auch beim Land Hessen. ?Es geht hier nicht um Semantik und die Frage, was der Unterschied zwischen Verhandlung und Gespräch sein mag, sondern um konkrete, strategische Stadtentwicklung?, betont Partsch. Es wäre unverantwortlich, angesichts der Wohnungsmarktsituation in der dynamisch wachsenden Stadt Darmstadt und der regionalplanerischen Rahmenbedingungen in der boomenden Rhein-Main-Region eine 30 Hektar große innerstädtische Fläche mit perfekter Anbindung an den Hauptbahnhof langfristig durch die Reparatur von Panzern zu blockieren. Wo heute rund 200 Personen tätig sind, könnten künftig 5000 Menschen wohnen. ? Wir akzeptieren vollkommen, dass die Bundeswehr funktionierende Kettenfahrzeuge benötigt, aber die Panzerinstandhaltung kann mittel- bis langfristig an anderer, sinnvollerer Stelle durchgeführt werden. Die Fixierung der HIL-Nutzung auf der Starkenburgkaserne widerspricht dem expliziten Willen der Wissenschaftsstadt Darmstadt.?

Das habe man bereits bei der ersten Vorstellung der Planungen durch eine Delegation des Verteidigungsministeriums im August des vergangenen Jahres im Rathaus unmissverständlich deutlich gemacht. Dabei war seitens des Ministeriums auch eine Teilkonversion ins Spiel gebracht worden. Diese reicht jedoch aus Sicht der Stadt nicht aus. Seitdem wurde die Position Darmstadts immer wieder vertieft. Dies gilt sowohl für den kontinuierlichen Austausch mit der Fachabteilung als auch für politische Spitzenkontakte und für die Verdeutlichung der städtischen Interessen bei Bundesministerin Ursula von der Leyen.

Wichtiger Partner ist hierbei Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier. Der Ministerpräsident wurde vom Oberbürgermeister persönlich früh eingeschaltet und war zum Beispiel auch gebeten, den Sachverhalt in den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene im Blick zu behalten ? hiervon waren unter anderem 44 weitere hessische Bundestagsabgeordnete in Kenntnis gesetzt. Die Landesregierung unterstützt Darmstadt explizit. So erklärte Ministerpräsident Bouffier gegenüber von der Leyen Anfang Oktober ausdrücklich, die Ziele der Stadt für eine sinnvolle Innenentwicklung zu unterstützen. Er erläuterte der Verteidigungsministerin dabei auch umfassend die räumlichen Zwänge, die Darmstadt veranlassen, Zugriff auf die Starkenburgkaserne nehmen zu wollen.

Auch Gespräche zwischen dem Oberbürgermeister und der Verteidigungsministerin sind geplant. Gemeinsam strebt man kurzfristig einen Spitzentermin bei Ursula von der Leyen an. Partsch: ?Unsere Bemühungen um eine Freisetzung der Starkenburgkaserne waren über den gesamten Zeitraum hinweg hoch, und wir werden darin nicht nachlassen.?

Allerdings zeige sich auch hier, dass Deutschland endlich eine funktionierende Bundesregierung benötige. Es sei klar, dass die Bundesregierung mit einer neuen HIL-Konzeption beispielsweise im ländlichen Raum einen Beitrag zur Strukturförderung leisten könne. ?Wir arbeiten weiter daran, dass eine neue Bundesregierung zu einer guten Abwägung sowohl für die Belange des Wohnens als auch der Bedürfnisse der Bundeswehr kommen wird?, sagt Partsch. ?Letzteres muss heute jedoch keinesfalls mehr inmitten einer prosperierenden Großstadt geschehen.?

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Am Paulusplatz wird die Wittmannstraße jetzt durch Poller gesperrt

In den kommenden Tagen wird die Wittmannstraße an ihrem östlichen Ende auch baulich dauerhaft für Autos gesperrt. Dies hat jetzt Baudezernentin Barbara Boczek angekündigt. Im November 2017 hatte die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt die dauerhafte Sperrung der Wittmannstraße für den Kfz-Verkehr in Höhe des Paulusplatzes beschlossen. Nachdem die Anordnung der Straßenverkehrsbehörde vorliegt und die Poller geliefert sind, erfolgt jetzt der Einbau der Absperrpoller. Damit endet das bisherige Provisorium durch Absperrbaken.

?Die Probesperrung der Wittmannstraße für den Autoverkehr seit Frühjahr letzten Jahres wurde von den Bürgerinnen und Bürgern einst angeregt und jetzt äußerst positiv bewertet. Sie hat gezeigt, dass die Reduzierung des Kfz-Verkehrs eine sinnvolle Maßnahme darstellt, die den Paulusplatz für Anwohner und Besucher aufwertet und einen gesicherten Bewegungsraum entstehen lässt. Für den Fuß- und Radfahrverkehr bleibt dieser Abschnitt auch nach der Sperrung weiterhin nutzbar?, erläutert Stadträtin Barbara Boczek.

Die Entscheidung geht zurück auf eine Bürgerbeteiligungsveranstaltung zur Sanierung des Paulusplatzes im April 2015. Dort war der Wunsch geäußert worden, das letzte Stück der Wittmannstraße, das vor dem Niebergallweg die Platzfläche teilt, solle auch nach Abschluss der Landschaftsbauarbeiten so gesperrt bleiben, dass die Durchfahrt für Autos und auch das Parken verhindert werden.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Darmstädter Umweltdiplom geht in die 15. Runde

Zum 15. Mal richtet das Umweltamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt in den kommenden Wochen das Umweltdiplom aus, das Kinder der vierten, fünften und sechsten Klassen erwerben können. ?Das ist ein wirklich tolles Angebot?, lobt Umweltdezernentin Barbara Akdeniz, ?und ich bin mir sicher, dass es auch dieses Jahr wieder viele Anmeldungen geben wird.?

In Kooperation mit Unternehmen, behördlichen Einrichtungen, Verbänden, Vereinen und Initiativen werden Aktionen im naturwissenschaftlichen, landwirtschaftlichen, botanischen, künstlerischen und kreativen Bereich angeboten, die sich an den Fragen und Interessen der Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren orientieren.

Mehr als 60 spannende Veranstaltungen in der Natur an über 200 verschiedenen Terminen sind so zustande gekommen und ermöglichen die Auswahl von bis zu sechs Einzelterminen. Alle Schülerinnen und Schüler, die gerne tüfteln, forschen, neues Entdecken wollen und bis zum Sommer sechs Veranstaltungen besucht haben, bekommen nach den Sommerferien das ?Darmstädter Umweltdiplom? feierlich durch die Umweltdezernentin überreicht. Ab Montag, 26. Februar 2018, ist die Anmeldung online auf www.darmstadt.de/umweltdiplom möglich, die Aktionen selbst beginnen am 4. März 2018 und dauern bis zu den Sommerferien. Die Broschüren, die alle weiteren Informationen zum Angebot enthalten, werden ab dieser Woche an allen Schulen verteilt.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Drogen per Post zugestellt – Kriminalpolizei ermittelt

PolizeiRauschgiftfahnder der Darmstädter Kriminalpolizei (Kommissariat 34) haben am Donnerstag (15.02.18) die Wohnung eines 29-jährigen Mannes in Darmstadt durchsucht. Dem Einsatz waren Ermittlungen der Polizei in Dortmund vorausgegangen. Hier wurde eine versandfertige Briefsendung mit circa 130 Gramm Amphetamin sichergestellt, adressiert auf den in Darmstadt lebenden Beschuldigten. In der weiteren Folge wurde von der Staatsanwaltschaft Darmstadt ein Durchsuchungsbeschluss für diese Adresse erwirkt und von den Rauschgiftermittlern am vergangenen Donnerstag umgesetzt. Schnell wurden die Polizisten in der Bleibe des in den Fokus geratenen Mannes fündig und stellten circa 130 Ecstasy Tabletten in unterschiedlicher Form und Farbe, etwa 50 Gramm Amphetamin, geringe Mengen Marihuana und Crystal-Meth sowie diverse Verpackungsmaterialien sicher, die auf den Vertrieb dieser Drogen hinweisen. Der in Darmstadt lebende Mann wird sich jetzt in einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Drogen, verantworten müssen.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen


Zusatzfahrten zu den Lilien am Mittwoch

FußballZum Heimspiel des SV Darmstadt 98 am Mittwoch (21.02.18) gegen den 1. FC Kaiserslautern setzt die HEAG mobilo zusätzliche Straßenbahnen ein. Die Straßenbahnen verkehren zwischen Berliner Allee und Böllenfalltor alle 7,5 Minuten. Auf der Regionalbuslinie 672 gibt es vor dem Spiel insgesamt drei Zusatzfahrten: Um 14.43 Uhr vom Dieburger Bahnhof und um 16.01 Uhr und 17.01 Uhr ab der Haltestelle ?Groß-Zimmern Frankfurter Straße? zum Darmstädter Hauptbahnhof. Die Busse halten an allen Haltestellen entlang der Strecke.

Fahrradmitnahme eingeschränkt
Aufgrund der vielen Fahrgäste vor und nach dem Spiel dürfen in den Bussen und Bahnen des HEAG Verkehrskonzerns drei Stunden vor Spielbeginn ? am Mittwoch also ab 15.30 Uhr ? und zwei Stunden nach Spielende ? in diesem Fall bis 22.15 Uhr ? keine Fahrräder mitgenommen werden. Dies gilt vor dem Spiel auf den Fahrten Richtung Darmstadt Innenstadt und Stadion sowie nach dem Spiel auf den Fahrten vom Stadion Richtung Innenstadt sowie in die Stadtteile und den Landkreis.

Bei allen übrigen Fahrten sind Fahrräder weiterhin in gewohntem Umfang erlaubt. In Bussen und Straßenbahnbeiwagen sind es jeweils maximal zwei Räder, in Straßenbahntriebwagen können bis zu vier Fahrräder mitgenommen werden. Kinderwagen und Rollstühle haben jedoch Vorrang.

Wegen der Baustelle in der Nieder-Ramstädter Straße in Höhe der Heinrichstraße müssen Autofahrer mit Behinderungen rechnen. Auf den Linien K und 9 kann es vor Spielbeginn zu Verzögerungen kommen.

Auch nach Spielende setzt die HEAG mobilo zusätzliche Bahnen ein. Sie bringen die Fans als Linie 2 in die Innenstadt und zum Hauptbahnhof. Auf den Linien NE, O und R finden in unregelmäßigen Abständen nach Bedarf Zusatzfahrten statt. Die Linie 671 fährt um 21.12 Uhr ab Darmstadt Hauptbahnhof zurück nach Groß-Umstadt. Die Linie 672 fährt um 20.56 Uhr vom Darmstädter Hauptbahnhof zurück nach Groß-Zimmern und um 21.26 Uhr und 21.41 Uhr zum Dieburger Bahnhof. Die Eintrittskarte ins Stadion gilt auch als Fahrkarte. Ab ca. 20 Uhr wird die Nieder-Ramstädter Straße aus Sicherheitsgründen für ca. ein bis zwei Stunden für Autofahrer gesperrt.

Quelle: HEAG mobilo GmbH


Darmstadt weiterhin beliebtes Geschäfts- und Städtereiseziel

Mathildenhöhe DarmstadtDas Reiseland Deutschland ist weiterhin beliebt und auch Hessen zeigt mit 15,3 Mio. Gästeankünften und 34,1 Mio. Übernachtungen, wie wichtig und erfolgreich der Tourismus in unserem Bundesland ist.

Darmstadt erreichte nach dem Rekordjahr 2016 in 2017 nach einem schwachen Start dank guter Zahlen im November und Dezember wieder die guten Werte von 2015, mit 342.172 Ankünften und 669.046 Übernachtungen. Die Auslastung der Häuser liegt bei 42,1% bzw. bei Häusern mit mehr als 25 Zimmern bei 62,7%.

Starke Rückgänge gab es bei den ausländischen Gästen, auch wenn der Anteil immer noch knapp 30 % der Übernachtungen beträgt. Vor allem in den Ergebnissen des Auslandsmarktes spiegeln sich die Auswirkungen der angespannten Sicherheitslage und das damit verbundene gestiegene Sicherheitsempfinden bei den Reisenden sowie die wirtschaftspolitische Lage in den jeweiligen Märkten wider.

Dennoch zeigen die konstanten Anteile von knapp 30 % der Auslandsmärkte, dass sich die Marketingmaßnahmen in diesem Bereich auszahlen. In Kooperation mit dem AK RheinMain der Regionalkonferenz und der Kooperation der hessischen Städte über die Hessen Agentur werden Pressereisen, Sales Calls, und gemeinsame Messeauftritte durchgeführt sowie gezielte Anzeigen, geschaltet. So wird die Bekanntheit der Destination Darmstadt sowohl bei Endverbrauchern, im Geschäftsreise- und Tagungsbereich als auch bei Veranstaltern gesteigert.

?Darmstadt ist eine internationale und weltoffene Stadt?, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch. ?Sie ist Digitalstadt, Zukunftsstadt, Wissenschaftsstadt und Kulturstadt. Darmstadt feiert im Juni 2018 mit einer Festwoche die sechs Partnerschafts-Jubiläen. Wie wichtig solche lebendigen Städtepartnerschaften gerade heute wieder sind, zeigt die jüngste Verbindung mit San Antonio, Texas.?

Anja Herdel, Geschäftsführerin der Darmstadt Marketing GmbH, freut sich, dass trotz des Wegfalls eines großen Hotels von Dezember 2016 bis Oktober 2017 die Auslastung der anderen Häuser weiterhin konstant war. ?Wir freuen uns, dass das Haus seit Oktober 2017 wieder am Markt ist? ergänzt sie. ?Und mit den Zukunftsthemen Digitalstadt und Wissenschaft sowie den Planungen zum Welterbe Mathildenhöhe ist Darmstadt auch für die nächsten Jahre gut aufgestellt und schaut auf eine weiterhin gute touristische Entwicklung.?

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


SV 98: Ohne Zählbares von der Bielefelder Alm

SV Darmstadt 98Das Gastspiel am 23. Spieltag bei Arminia Bielefeld hatte für die Lilien am Samstagnachmittag (17.02.18) keine Punkte parat: 0:2 (0:1) hieß es am Ende auf der Bielefelder Alm. Zum ausführlichen Spielbericht…


ENTEGA bringt Elektromobilität voran – 109 neue Ladesäulen in nur einem Jahr

Elektro AutoIm Jahr 2017 ist die Elektromobilität in Hessen einen großen Schritt vorangekommen. Der Energieversorger ENTEGA errichtete mit Unterstützung des hessischen Wirtschaftsministeriums 109 Elektrotankstellen mit 218 Ladepunkten in 48  südhessischen Kommunen. Rund eine Million Euro wurden dafür im Rahmen des Projektes ?Elektromobilität für Südhessen? investiert. Das Land Hessen übernahm 40 Prozent der Kosten, die ENTEGA beteiligte sich mit rund 35 Prozent. Die verbliebenen 25 Prozent trugen die Kommunen. Am 16. Februar 2018 weihte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gemeinsam mit Dr. Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG, und Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, die letzte Ladesäule ein.

?Die Energiewende ist angebahnt, nun muss die Verkehrswende folgen?, sagte Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir. ?Eine komfortable, schnelle, bezahlbare und gleichzeitig klimafreundliche Mobilität ist möglich, und Hessen will auf diesem Gebiet Vorreiter sein. Dazu müssen wir der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen ? gerade auch in ländlichen Gebieten. Am besten tun wir das mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur, und deshalb haben wir das ENTEGA-Projekt gerne unterstützt. Die 380 000 Euro sind gut angelegt.?

?Anfang 2017 gab es in ganz Hessen 642 öffentlich zugängliche Ladepunkte. In nur zwölf Monaten haben wir gemeinsam diesen Bestand um 109 Ladesäulen mit 218 Ladepunkten erhöht. Hier zeigt sich wie viel man erreichen kann, wenn Land, Kommunen und Unternehmen an einem Strang ziehen. Das bisher Erreichte ist für uns jedoch erst der Anfang. Die Elektromobilität ist ein wichtiges Zukunftsthema, zu dem wir auch weiterhin einen wesentlichen Beitrag leisten wollen?, betonte Dr. Marie-Luise Wolff. Die meisten Ladesäulen in Südhessen wurden 2017 in Darmstadt errichtet. Alleine 20 Ladesäulen aus dem Programm stehen in Darmstadt. Damit verfügt die Wissenschaftsstadt über 30 öffentlich zugängliche Elektroladesäulen.

?Elektrofahrzeuge leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, sofern sie wie bei den ENTEGA-Ladesäulen mit Ökostrom betankt werden. Außerdem können sie dazu beitragen, die Luftqualität in den Innenstädten zu verbessern. Damit die Elektromobilität aber zum Erfolgsmodell wird, brauchen wir eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die ENTEGA gehen hier mit gutem Beispiel voran?, erläuterte Jochen Partsch.

Ein wichtiger Bestandteil des Projektes war die Elektromobilitätswoche. Dabei konnten die teilnehmenden Kommunen eine Woche lang ein Elektroauto von ENTEGA testen. Die Kommunen setzte das Fahrzeug entweder im eigenen Fuhrpark ein oder sie ermöglichten den Bürgerinnen und Bürgern Testfahrten. ?Die Resonanz darauf war sehr positiv. Die eigene Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Wer einmal ein Elektroauto gefahren hat, ist von den Fahreigenschaften begeistert?, berichtete Dr. Marie-Luise Wolff.

Die Kosten je Ladesäule inklusive Tiefbauarbeiten und elektrischem Anschluss beliefen sich auf rund 10.000 Euro. Das Land Hessen und die ENTEGA AG teilten sich den Löwenanteil der Kosten, so dass die Kommunen lediglich einen Eigenanteil von 2.500 Euro aufbringen mussten. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg übernahm der Landkreis pro Kommune für je eine Ladesäule den kommunalen Kostenanteil.
Zum Einsatz kamen moderne AC-Ladesäulen mit einer Leistung von 2 x 22 kW, an denen bis zu zehnmal schneller als an einer herkömmlichen Steckdose Strom getankt werden kann. Geladen werden kann dort mit der ENTEGA-Ladekarte und mit vielen anderen gängigen Karten. Der Vorteil der ENTEGA-Ladekarte: Damit können ENTEGA-Kunden für nur 40 Euro im Monat an 7.500 Ladepunkten in ganz Europa ihre Elektrofahrzeuge aufladen ? so oft sie möchten. Alleine in Deutschland stehen 2770 Ladepunkte zur Verfügung. Man kann alle  ENTEGA-Ladesäulen aber auch ohne Ladekarte per App nutzen.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Höchstwerte bei der Wassergewinnung im Hessischen Ried

Waser?Die Trinkwasserversorgung der Stadt Darmstadt wird zu hundert Prozent aus dem Grundwasser des Hessischen Rieds sichergestellt. Die Stadt Darmstadt gehört zu den Gründungsmitgliedern
des Wasserverbands Hessisches Ried (WHR) und hat seit jeher ein besonders hohes Interesse an der Funktionsfähigkeit des Infiltrations- und Entnahmesystems im Hessischen Ried.? Dies erklärte André Schellenberg, Kämmerer der Wissenschaftsstadt Darmstadt, am Freitag, 16. Februar 2018, bei einem Pressegespräch, zu dem der WHR nach Frankfurt eingeladen hatte.

?Auch im Hinblick auf den Klimawandel?, so Schellenberg, ? sieht sich die Stadt Darmstadt mit dem Infiltrationssystem des WHR im Zusammenspiel mit den Grundwasserentnahmen des Unternehmens Hessenwasser gut aufgestellt. Mögliche Anpassungsnotwendigkeiten aufgrund einer sich möglicherweise verändernden natürlichen Grundwasserneubildung können im Bereich des Hessischen Rieds ausgeglichen werden. Das System ist zukunftsfähig. Im Vergleich zu anderen Gebieten gibt es hier technische Lösungen, wie auf eventuell geringere Grundwasserneubildungsraten reagiert werden kann.?

Das zurückliegende Jahr hat ? wie beim Pressegespräch betont wurde ? mehr denn je gezeigt, dass durch die nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung des WHR die Grundwasserpegel im Einzugsbereich der infiltrationsgestützen Wasserwerke im Hessischen Ried auch bei geringer natürlicher Grundwasserneubildung zuverlässig im Rahmen der strengen ökologischen Vorgaben des Grundwasserbewirtschaftungsplans Hessisches Ried gehalten werden können. In der regionalen Gesamtperspektive wird deutlich, dass die Bedeutung von umweltschonender Wassergewinnung und Grundwasserbewirtschaftung im Hessischen Ried vor dem Hintergrund von Bevölkerungswachstum und Klimawandel für eine zuverlässige Trinkwasserversorgung der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main zukünftig weiter zunehmen wird.

Die Leistungsfähigkeit des WHR-Brauchwasserwerks in Biebesheim am Rhein wurde 2017 so stark beansprucht wie nie zuvor seit der Inbetriebnahme der Anlage im Jahr 1989. Anfang April war es vor allem die Mischung aus Nachtfrost und einer zunehmenden ?Verfrühung? des Austriebs von Kulturpflanzen wie Erdbeere und Kartoffeln, die zu einem extrem hohen Spitzenbedarf an Brauchwasser für die landwirtschaftliche Beregnung im Hessischen Ried führte. Während tagsüber die Beregnungsmaschinen zur Bewässerung der Frühkulturen liefen, kam in den frühen Morgenstunden der Bedarf für die Forstschutzberegnung hinzu. Für etliche Tage wurde das System bis an die Grenze der technischen Kapazität belastet.

Auf das Jahr gesehen war es jedoch der Bedarf für die Bewirtschaftung des Grundwassers, der zu einem Allzeithoch der Brauchwasserabgabe geführt hat. Bis Jahresende wurden rund 25,8 Millionen Kubikmeter aufbereitetes Oberflächenwasser in den Untergrund versickert (Infiltration). Der bisherige Maximalwert mit von 22,3 Millionen Kubikmeter war 2004, dem Jahr nach dem Jahrhundertsommer, erreicht worden.

Hintergrund für diesen hohen Infiltrationsbedarf ist ein Mix aus verschiedenen Ursachen.
Geringe Grundwasserneubildung: Schon seit dem letzten Sommer waren die Niederschläge im Vergleich zum langjährigen Mittel unterdurchschnittlich. Vor allem im Winter 2016/2017 sind
die Niederschläge in vielen Regionen Deutschlands fast ausgeblieben. Die Folge war eine zum Teil extrem geringe Grundwasserneubildung und damit auch in den hessischen Mittelgebirgsregionen ein drastischer Rückgang der Verfügbarkeit von Quellwasser für die Trinkwasserversorgung. Die Deckung des Trinkwasserbedarfs für die betroffenen Kommunen, die Anschluss an den regionalen Leitungsverband haben, erfolgte durch Mehrlieferung aus Brunnen im Hessischen Ried.
Zunahme der Einwohnerzahlen: Die Bevölkerungszunahme in der Metropolregion macht sich seit bereits seit einigen Jahren durch einen stetigen Anstieg des Trinkwasserbedarfs bemerkbar. Die zunehmende Infiltration nutzt Brauchwasser aus dem Rhein und gleicht damit auch Mehrbedarf an Trinkwasser aus.
Ausdehnung des Infiltrationssystems: Im Dezember 2016 wurde die neue Infiltrationsanlage ?Lorscher Wald? zur Stützung der Grundwasserstände um die südliche Brunnenreihe des Wasserwerks Jägersburg des Wasserbeschaffungsverbands Riedgruppe-Ost in Betrieb genommen.

Der Wasserverband Hessisches Ried wurde 1979 als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet. Damals war auch das Land Hessen Gründungsmitglied. Die Errichtung der Verbandsanlagen wurde seinerzeit mit erheblicher finanzieller Unterstützung des Landes ermöglicht. Satzungsgemäße Verbandsmitglieder sind heute die öffentliche Wasserversorgung, vertreten durch die Hessenwasser GmbH & Co KG und den Wasserbeschaffungsverband Riedgruppe Ost (Einhausen) sowie die Gebietskörperschaften im Wirkungskreis des WHR, die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Bergstraße sowie die Stadt Darmstadt.
Im Jahre 2015 wurden im Rahmen einer strukturellen Neuordnung die beiden zentralen Verbandsaufgaben, die Grundwasserbewirtschaftung und die landwirtschaftlichen Beregnung, entflochten und jeweils einem gesonderten Verband zugeordnet. Mit der neuen Organisationsform wurde auch der Weg bereitet für die Aufnahme weiterer Mitglieder in den WHR. Neben der Stadt Darmstadt stellen nun auch die Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden je ein Mitglied im Vorstand des WHR.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Führungen durch die Gedenkstätte Liberale Synagoge

Die Gedenkstätte der Liberalen Synagoge auf dem Gelände des Klinikums ist regelmäßig mittwochs und sonntags von 11.30 Uhr bis 16 Uhr zur Besichtigung geöffnet. Schulklassen und Gruppen können den Erinnerungsort nach telefonischer Anmeldung unter 06151/13-3341 oder per E-Mail an kulturamt [at] darmstadt.de auch zu anderen Zeiten besuchen.
Der Förderverein Liberale Synagoge e. V. bietet bis Ende des Jahres elf Führungen an. Jeweils um 14.30 Uhr führt Martin Frenzel durch die Gedenkstätte. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich: Freitag, 23. Februar, Sonntag, 25. März, Sonntag, 22. April, Sonntag, 27. Mai, Sonntag, 24. Juni, Sonntag, 23. September, Sonntag, 21. Oktober, Sonntag, 04. November, Samstag, 10. November, Sonntag, 11. November,  Sonntag, 25. November 2018 Treffpunkt ist immer die Gedenkstätte; Zugang über Klinik-Eingang Bleichstraße (zwischen Neubau und Bleichstraße 19) .

Auf Wunsch bietet die Darmstädter Geschichtswerkstatt e. V. den Rundgang ?Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus? an. Dieser rund zweistündige Rundgang führt an Gedenkorte und erinnert an Ereignisse und Personen, die für Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus in Darmstadt exemplarisch sind. Die Stationen führen die Schreckenstaten des NS-Regimes und seiner Täter vor Augen, ebenso den Leidensweg der Opfer und den Mut der Wenigen, die Widerstand leisteten. Letzte Station des Rundgangs ist im Erinnerungsort Liberale Synagoge.

Treffpunkt ist beim Brunnen am Luisenplatz (Nordseite, vor dem Regierungspräsidium) Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro (ermäßigt: 3 Euro) pro Person. Ein Begleitheft ist gegen 2,50 Euro Schutzgebühr erhältlich. Anmeldungen unter kulturamt [at] darmstadt.de.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Entscheidung der Fluglärmkommission zum Maßnahmenpaket: Aktiver Schallschutz vertagt

Flugzeug?Hier wurde die Chance vertan, rasch zur Lärmentlastung zu kommen?: So kommentiert Barbara Akdeniz, Umweltdezernentin der Wissenschaftsstadt Darmstadt, den Verlauf der Sitzung der Fluglärmkommission für den Flughafen Frankfurt Main am  Mittwoch, 14. Februar 2018. Die Sitzung stand unter einem zentralen Thema: Präsentation des zweiten Maßnahmenpakets Aktiver Schallschutz, das am 26. Januar durch das Forum Flughafen und Region (FFR) vorgestellt worden war und nun in der Fluglärmkommission diskutiert werden sollte. Ein für Darmstadt zentraler Bestandteil des Maßnahmenpakets ist die mögliche Verlagerung der Abflugroute Amtix kurz, die das Potenzial hat, für den Darmstädter Norden eine signifikante Lärm-Entlastung mit sich zu bringen. Weil sich aber durch die Verlagerung auch eine Mehr- bzw. Neubelastung beispielsweise für Erzhausen ergäbe, sollte  es hierzu ein Konsultationsverfahren geben.

Bei der Vorstellung in der Fluglärmkommission traf das Maßnahmenpaket allerdings auf ein sehr geteiltes Echo. Einige Mitglieder der Kommission wollten das Maßnahmenpaket nicht ?positiv aufnehmen?, sondern nur ?zur Kenntnis nehmen?, was einer Nichtempfehlung gleichkommt. Auch nach Vorstellung von Details des Konsultationsverfahrens konnte keine Einigkeit über die Umsetzung erzielt werden, daher wurde eine entsprechende Entscheidung vertagt.

?Leider wurde so die Möglichkeit vergeben, möglichst bald eine weitere Entlastung der Region durch aktiven Schallschutz zu erreichen?, kritisiert Akdeniz. ?Auch unstrittige Maßnahmen mit eindeutiger Entlastungswirkung wie etwa die computerbasierte Unterstützung für möglichst lärmarmes Landen sind hierdurch nun blockiert.  Zu den kontroversen Maßnahmen mit lärmverlagernder Wirkung sollte ja gerade durch das Konsultationsverfahren eine Möglichkeit geschaffen werden, diese Auswirkungen im Detail zu diskutieren, um eine fundierte Bewertungsgrundlage zu erhalten ? diese Möglichkeit wird uns nun erst einmal verwehrt. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass es besser ist, auch kontroverse Maßnahmen zu prüfen, anstatt nichts zu tun und damit überhaupt keine Entlastung zu schaffen.?

Der Vorstand der Fluglärmkommission will nun gemeinsam mit dem Forum Flughafen und Region über das weitere Vorgehen hinsichtlich des Maßnahmenpakets und des Konsultationsverfahrens beraten. Ohne positives Votum der Kommission wurden in der Vergangenheit keine aktiven Schallschutzmaßnahmen durch die zuständige Deutsche Flugsicherung eingeführt, daher ist eine Umsetzung des Maßnahmenpakets zumindest ausgesetzt. ?Passiver Schallschutz reicht aber bei Weiten nicht aus?, betont Akdeniz. ?Wir dürfen die wenigen Möglichkeiten, die den Kommunen im Rahmen des Aktiven Schallschutzes offenstehen, nicht aus der Hand geben und den Handlungsspielraum damit der Luftverkehrswirtschaft überlassen. Ich appelliere deshalb dringend an die Beteiligten, hier in einen konstruktiven Austausch über die Umsetzung des Maßnahmenpakets und des Konsultationsverfahrens zu kommen.?

Ein weiteres intensiv diskutiertes Thema der Sitzung war der vorgezogene Bau eines Flugsteigs für Billigfluggesellschaften. Über die Frage, ob dies vom Planfeststellungsbeschluss zum Flughafenausbau gedeckt ist, wurden auf der Sitzung Rechtsgutachten mit widersprüchlichen Ergebnissen vorgestellt. ?Da der Flughafenausbau eigentlich der Sicherung der Umsteigefunktion und der Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen dienen sollte,  ist unabhängig von der rechtlichen Bewertung ein weiterer Ausbau für Billigfluggesellschaften eindeutig abzulehnen. Die Tickets mögen zwar billig sein, die wahren Kosten tragen aber dann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Gesellschaften durch miserable Arbeitsbedingungen oder die Region durch mehr Fluglärm?, warnt Akdeniz. Die Entscheidung über den Bau liegt letzten Endes bei der Stadt Frankfurt, diese ist für das Genehmigungsverfahren beim Terminal 3 zuständig.

?Trotz den in der Sitzung deutlich gewordenen Meinungsverschiedenheiten verbindet die in der Fluglärmkommission vertretenen Kommunen aber mehr als sie trennt?, so Akdeniz. ,Deshalb bin ich zuversichtlich, dass in der weiteren Diskussion um das Maßnahmenpaket eine Einigung möglich ist, um so Entlastung für die Region zu erreichen.?

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Konzept- und Medienkünstler Olaf Nicolai erhält den Wilhelm-Loth-Preis der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2018

Der Wilhelm-Loth-Preis für 2018 wird dem Konzept- und Medienkünstler Olaf Nicolai zuerkannt. Dies hat jüngst der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt entschieden; er folgte damit dem Votum der Jury. Der Wilhelm-Loth-Preis ist der bedeutendste Kunstpreis, den die Stadt vergibt; er wird alle zwei Jahre verliehen, ist mit einem Preisgeld von 12 000 Euro dotiert und beinhaltet zudem eine Ausstellung der Werke des Preisträgers oder der Preisträgerin. Die Preisvergabe wird insgesamt mit 40 000 Euro durch die BS Kulturstiftung Darmstadt gefördert.

?Die Entscheidung für Olaf Nicolai reiht sich ein in die lange Tradition Darmstadts, sich immer wieder neu den aktuellen Fragestellungen der Kunst zuzuwenden und daraus ungewohnte, ja provozierende Blicke auf den Alltag unserer Lebenswelt zu gewinnen?, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch, der kraft Amtes der Jury des Loth-Preises angehört. ?Die Ausstellung der Arbeiten Nicolais auf der Mathildenhöhe verspricht ein herausragendes Ereignis zu werden.?

Der 1962 in Halle geborene und heute in Berlin arbeitende Konzept- und Medienkünstler Olaf Nicolai zählt international zu den spannendsten und meistdiskutierten Gegenwartskünstlern. Mit seinen interdisziplinären künstlerischen Ansätzen stellt er die gewohnten Betrachtungsweisen unserer Alltagswelt immer wieder infrage und hebt damit bewusst die Grenze zwischen Kunst und Leben auf. Das Alltägliche in Nicolais Werk geht dabei einher mit der Auslotung des Verhältnisses zwischen Kunst und Musik, Körper, Zeit und Raum. Dabei schert er sich nicht um akademische Regeln, sondern rekombiniert seine Themen aus Naturwissenschaft, Architektur, Ästhetik, Ikonographie und Geschichte zu Objekten ganz unterschiedlicher Medien und Stellenwerte.

In der mehrteiligen, permanenten Wandarbeit ?Le pigment de la lumière?, die er für die Innenräume der im Mai 2014 eröffneten neuen Bauhaus-Meisterhäuser von Gropius und Moholy-Nagy in Dessau entwickelt hat, oder in seinem aktuellen Klangkunstwerk mit dem Titel ?In the woods there is a bird ?? für die Documenta 14 in Athen 2017 bezieht Nicolai sich außerdem wiederholt auf aktuelle politische und kulturelle Fragestellungen. Dieses häufig ortsspezifische, die historischen oder sozialen Gegebenheiten des Ausstellungsorts mit einbeziehende Werk, wird mit dem Wilhelm-Loth-Preis geehrt.

Der Preisverleihung am Samstag, 26. Mai 2018, folgt eine Ausstellung am Institut Mathildenhöhe Darmstadt im Frühjahr 2019 sowie eine ausstellungsbegleitende Publikation, die ebenfalls vom Institut Mathildenhöhe betreut wird.

Seit Jahresbeginn unterstützt die BS Kulturstiftung unter dem Vorstandsvorsitz von Ulrich Scheinert die Vergabe des Wilhelm-Loth-Preises der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die in zweijährigem Rhythmus verliehene Auszeichnung wird von der Stiftung zunächst bis 2028 gefördert.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Raubüberfall auf Tankstelle in Jugenheim

PolizeiAm Donnerstagabend (15.02.2018) gegen 21:30 Uhr betrat ein maskierter, schwarz gekleideter Mann den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Zwingenberger Straße in Jugenheim. Er bedrohte den alleine anwesenden Kassierer mit einer Pistole und verlangte die Herausgabe des Kasseninhaltes. Diesen ließ er sich in eine mitgebrachte schwarze Tasche packen und flüchtete anschließend, mit der Beute von mehreren hundert Euro, zu Fuß in Richtung Alsbach. Der Angestellte wurde bei dem Überfall nicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Täter sein Gesicht unter einer Froschmaske verborgen. Zudem war ein bislang noch unbekannter Mann kurz vor dem Überfall Kunde in der Tankstelle. Er war etwa 30 bis 40 Jahre alt, trug eine schwarze Baumwollmütze und könnte für die Beamten ein wichtiger Zeuge sein.  Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Räuber verlief bislang ohne den gewünschten Erfolg. Die Kriminalpolizei, K10 Darmstadt, hat die Ermittlungen zur Ergreifung des Täters aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 06151/969-0.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen


Polizei zieht nach Verkehrskontrollen zur Fastnachtszeit Bilanz – 52 Fahrer unter Drogen oder Alkohol am Steuer – Rund 2600 Autos kontrolliert

PolizeikelleNach dem Ende der Faschingszeit zieht die Polizei in Südhessen ein gemischtes Fazit ihrer Verkehrskontrollen. Immerhin hatten 52 Fahrzeugführer den gut gemeinten Hinweis der Beamten ignoriert, dass während der „tollen Tage“ mit verstärkten Kontrollen gerechnet werden muss. Die Polizei hatte bereits frühzeitig vor den eigentlichen Fastnachtstagen zum Verzicht auf Alkohol am Steuer aufgerufen. Unter Alkoholeinfluss waren 27 Wagenlenker unterwegs und unter dem Verdacht auf Drogeneinfluss standen 25 Fahrzeugführer. Allerdings hielten sich aber auch rund 2600 kontrollierte Autofahrer an die Regeln. Ihnen drohen nun keine Fahrverbote, keine empfindlichen Bußgelder und keine Punkte in Flensburg oder gar der Entzug der Fahrerlaubnis. Dies trifft immerhin auf 16 Personen zu, deren Führerscheine unmittelbar an Ort und Stelle sichergestellt wurden. Dreizehnmal registrierte die Polizei Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol im Spiel war. Acht Menschen wurden dabei verletzt. Bei einem Verkehrsunfall besteht der Verdacht auf illegalen Drogenkonsum.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen


15-jähriger Schüler löst Polizeieinsatz an Griesheimer Schule aus

PolizeiEin 15 Jahre alter Junge hat am Mittwoch (14.02.18) um kurz vor 12 Uhr einen Einsatz der Polizei an einer Schule in der Goethestraße ausgelöst. Schüler des Gymnasiums hatten den Jugendlichen zuvor gegen 11.30 Uhr im angrenzenden Wald vor der Schule mit einem waffenähnlichen Gegenstand herumhantieren und in die Luft schießen sehen. Die sofort alarmierten Polizisten konnten den Griesheimer Schüler wenige Minuten nach ihrer Verständigung auf dem Schulgelände stellen und aufgrund eines weiteren Zeugenhinweises eine Schreckschusswaffe, versteckt in einem Klassensaal, sicherstellen. Der 15 Jährige musste die Beamten zur Wache begleiten. Wie er in den Besitz der Schreckschusswaffe gelangte und warum er diese mit zur Schule brachte, werden die weiteren Ermittlungen zeigen. Wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wird er sich nun in einem Strafverfahren verantworten müssen.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen


Quelle: www.darmstadtnews.de

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